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„Neues Deutschland“ für Beseitigung der sozialistischen DVRK

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Zu Jan Freitags Artikel: „Unter Freunden“ im Neuen Deutschland vom 12.04.20211

Es ist sicherlich nicht verwunderlich sondern ganz normales Geschäft der bürgerlichen Presse, sozialistische Länder wie die DRVK zu diffamieren. Deswegen darf uns die antikommunistische Dokumentation „Der Maulwurf“ ausgestrahlt im ZDF und 3Sat nicht überraschen. Die Motive von ganz sicher nicht geheimdienstlich unterstützten Aushilfsjournalisten, die aus reiner Freude 10 Jahre lang Freundschaftsorganisationen der DVRK unterwandern, hinterfragen wir zwar, aber so viel Denken wollen wir bürgerlichen Kräften nicht zumuten. Hier gilt: der Klassenfeind macht nur seinen Klassenauftrag.

Beschämender ist es, wenn angeblich linke und progressive Zeitungen wie das ND beginnen sozialistische Staaten zu diffamieren. In besagtem Artikel wird die DRVK u. a. als „stalinistisches Steinzeitregime“ bezeichnet. Stein des Anstoßes ist auch für das ND, dass die DVRK sich laut der „investigativen Recherchen“ eines dänischen Attila Hildmann darum bemüht, die Sanktionen zu unterlaufen. Ja, wie könnte die DVRK es wagen, illegale Sanktionen zu unterlaufen? Wie man illegale Sanktionen mit legalen Mitteln unterlaufen soll, bleibt das ND uns schuldig, woraus man nur schlussfolgern kann: Das ND ist offen für die wirtschaftliche Erdrosselung der DVRK!

Hier zeigt sich das wahre Wesen dieser Zeitung, die sich seit der Konterrevolution von ihren revolutionären SED-Wurzeln distanziert und ihre Funktion, den linken Flügel der Bourgeoisie zu spielen. Hier werden gleich zwei antikommunistische Klischees bedient: erstmal wird gehetzt gegen die UDSSR insbesondere unter Stalin und gegen die DVRK. Hiermit bedient man objektiv den Standpunkt der deutschen Bourgeoisie. Da das ND der Partei die Linke nahesteht und zeitweise im Besitz der Vorgängerpartei PDS war, ist das durchaus bemerkenswert. Stellt diese Partei sich doch in der Öffentlichkeit gerne als Opposition hin und als kritisch gegenüber Wirtschaftssanktionen, etwa gegen Russland.

Es war erst am 01.02.2021, dass das ND in der Unterstützung der Linkspartei für den Moviemento San Isidro (eine Gruppe Anti-Kubanischer Künstler) einen „guten Tabubruch“ sah2. Man kann das nur schwer als Zufall bezeichnen, die Partei Die Linke strebt an den Kapitalismus mitzuverwalten .Dafür ist notwendig, dass sie ihre Zuverlässigkeit für die Bourgeoisie beweist. Der Sozialismus in der UDSSR insbesondere unter Stalin bewies, dass der Arbeiter den Kapitalist nicht braucht . Das Land machte eine rasante ökonomische soziale und demokratische Entwicklung durch und besiegte die faschistischen Armeen.

Die DVRK ist ein Beweis dass ein kleines Land dem Imperialismus trotzen kann und trotz des fast weltweiten Sieges der Konterrevolution weiterhin eine sozialistische Gesellschaft erfolgreich aufbauen kann. In der DVRK gibt es keine Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit, Wohnungen sind kostenlos, es existiert eine hochwertige kostenlose Bildung und ein kostenloses Gesundheitssystem.

Der Kultur und der politischen Bildung wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Ganz anders als in den imperialistischen Staaten, wo ein großer Teil der sogenannten Kultur aus minderwertigen Erzeugnissen besteht.

 

Derzeit steht das ND vor großen finanziellen Problemen, sogar eine Schließung der Zeitung ist bereits im Gespräch. Neben den Finanzproblemen, muss sich das ND natürlich fragen: Warum sollte man es kaufen? Die einzige antiimperialistische Tageszeitung ist die junge Welt. Offen imperialistisch mit linkem Anstrich ist die TAZ. Die Nische für das ND, die daraus besteht, die Interessen der Bourgeoisie als links zu verkaufen, schrumpft, je mehr sie sich so offen zu erkennen gibt.

Der Antikommunismus, egal gegen welches sozialistische Land, ist eine Torheit. Er verhindert, dass die Wahrheit über die sozialistischen Staaten gesagt wird, legitimiert die Bourgeoisie und verhindert, dass die Arbeiterklasse sich ihrer historischen Mission bewusst wird. Wir ermuntern, sich über den Sozialismus zu informieren .Es gibt gute Werke von Ludo Martens, Michael Kubi, Kurt Gossweiler und anderen, um sich objektiv über den Sozialismus zu informieren. Da der Sozialismus nur von einer revolutionären Partei erkämpft werden kann, rufen wir jeden, der sich der Notwendigkeit des Sozialismus bewusst geworden ist auf, Mitglied der KPD zu werden.

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