Hände weg vom Iran! - Nieder mit dem US-Imperialismus!
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- Kategorie: Partei
- Veröffentlicht am Samstag, 28. Februar 2026 22:00
- Geschrieben von estro
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Die heutigen massiven Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran stellen eine offene Kriegserklärung gegenüber einem souveränen Staat dar. Der erste Angriff auf Teheran erfolgte mit Tomahawk-Raketen von US-Kriegsschiffen im Golf von Oman. Das Regime in Washington kündigte zugleich an, die Bombardierungen über mehrere Tage fortzusetzen.
US-Präsident Donald Trump rief darüber hinaus offen zu einem Machtwechsel im Iran auf – ein eindeutiger Beweis dafür, daß es um Regime Change und nicht um „Sicherheit“ oder „Verteidigung“ geht. Die anschließenden Raketenangriffe Irans auf israelische Ziele und US-Militärstützpunkte sind die Reaktion eines angegriffenen Landes, das sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt.
Dass westliche Regierungen ausgerechnet diese Reaktion verurteilen, während sie den ursprünglichen Angriff relativieren oder rechtfertigen, offenbart die Doppelmoral imperialistischer Politik.
Der Krieg gegen den Iran begann jedoch nicht heute. Seit mehr als vier Jahrzehnten führen die USA einen systematischen Sanktions- und Wirtschaftskrieg, der darauf abzielt, die wirtschaftliche Grundlage des Landes zu zerstören, soziale Krisen zu verschärfen und einen inneren Umsturz zu erzwingen. Sanktionen, politische Isolation und militärische Drohungen bilden dabei verschiedene Formen derselben imperialistischen Strategie: Staaten, die sich der westlichen Vorherrschaft entziehen, sollen politisch und ökonomisch gebrochen werden.
Die aktuellen Angriffe verfolgen strategische Ziele: die Schwächung eines geopolitisch unabhängigen Akteurs, die Kontrolle über Energie- und Handelsrouten sowie die Sicherung imperialistischer Einflußzonen in der Region. Wirtschaftliche Infrastruktur und gesellschaftliche Stabilität werden dabei bewußt zum Ziel gemacht, um Unzufriedenheit zu erzeugen und einen Regimewechsel von außen vorzubereiten.
Besonders skandalös ist die Haltung der Bundesregierung und weiterer Regierungen der sogenannten „Europäische Union“. Laut Tagesschau waren sie im Vorfeld über die Angriffspläne informiert – dennoch verurteilen sie nun die iranische Gegenwehr statt die Aggression selbst. Damit stellen sie sich faktisch auf die Seite eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges. Natürlich ist das nicht verwunderlich.
Die KPD verurteilt diese imperialistische Aggression entschieden und erklärt ihre Solidarität mit dem iranischen Volk, seiner Regierung sowie mit allen Ländern, die Ziel von Krieg, Sanktionen und Destabilisierungsstrategien sind.
Die zunehmende militärische Aggression der USA in verschiedenen Weltregionen zeigt: Der US Imperialismus greift immer häufiger zu Krieg, weil seine ökonomische und politische Vorherrschaft ins Wanken gerät – ein Ausdruck eines Imperiums im historischen Niedergang.
Schluß mit dem Krieg!
Nein zur deutschen Unterstützung der Aggression!
Solidarität mit dem angegriffenen Iran!
Hintergrund: „Iran im Fadenkreuz des Imperialismus“ – erschienen in DIE ROTE FAHNE, Februar-Ausgabe, Seite 4, hier als PDF nachlesbar.)















