Über den Charakter des bürgerlichen Systems der heutigen Russischen Föderation, seine Interpretationen und einige aktuelle Aufgaben des ideologischen Kampfes der Kommunisten

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Kategorie: Diskussion
Veröffentlicht am Freitag, 27. März 2026 21:00
Geschrieben von estro
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diskussionsbeitrag

Beschluss des Plenums des ZK der RKAP

Das fünfte Jahr dauert nun schon der Krieg der Russischen Föderation gegen den ukrainischen Faschismus und dessen westliche Drahtzieher an. Dabei vergessen wir nicht, dass das heldenhafte Volk des Donbass bereits seit 13 Jahren gegen die Faschisten kämpft. Wir vergessen auch nicht, dass die russische Regierung in den acht Jahren vor der Sonderoperation den Volksrepubliken des Donbass nur sehr dosierte Hilfe geleistet hat, sie in jeder Hinsicht im Bestand der Bandera-Ukraine gehalten hat, sich weigerte, ihre Unabhängigkeit anzuerkennen, die sogenannten Minsker Vereinbarungen abschloss und aktiv mit dem Kiewer Regime Handel trieb, indem sie ihm unter anderem auch strategische Güter lieferte.

Bei der Analyse des Verlaufs der Ereignisse stellen wir fest, dass die RKAP bereits mehrfach in ihren Dokumenten die Tendenzen in der Entwicklung der Lage und den Charakter der Sondermilitäroperation zutreffend eingeschätzt hat. Es wurde betont, dass der Kampf Russlands in der Sondermilitäroperation den grundlegenden Interessen der Arbeiterklasse sowohl Russlands, als auch der Ukraine und der ganzen Welt entspricht. Gleichzeitig wurde der bürgerliche Charakter des russischen Regimes und die unter bürgerlichen Verhältnissen unvermeidlichen reaktionären Tendenzen in Wirtschaft, Politik, Kultur und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hervorgehoben. Es ist zu betonen, dass sich die Russische Föderation als Erbe, Rechtsnachfolger und fast schon als Fortführer des Werks der UdSSR positioniert. Dies verzerrt auf internationaler Ebene die Wahrnehmung der heutigen Politik der Russischen Föderation in höchstem Maße. Oft weckt dies ungerechtfertigte Hoffnungen oder diskreditiert die UdSSR.

Um die Strategie und Taktik des politischen Kampfes festzulegen, ist eine korrekte Einschätzung des Charakters des politischen Regimes in der Russischen Föderation erforderlich. Vor allem müssen wir stets bedenken, dass die russische Bourgeoisie (natürlich ebenso wie die gewandelte Gorbatschowsche KPdSU) eine besondere Verantwortung für den Sturz des Sozialismus und den Zerfall des sozialistischen Lagers trägt. Die heutigen praktischen Handlungen der russischen Bourgeoisie setzen die Politik des Antikommunismus und Antisowjetismus fort, festigen den Erfolg der Bourgeoisie und verunglimpfen und verfälschen die Geschichte und Errungenschaften der UdSSR. Diese Bewertung muss kontinuierlich vorgenommen werden, um neue Tendenzen nicht zu übersehen, die sich ständig in verschiedenen Tätigkeitsbereichen manifestieren. Hier ist es besonders wichtig, auf reaktionäre Erscheinungsformen hinzuweisen. Und hier ist es vor allem wichtig festzustellen, dass die Klassenunterschiede zunehmen: Die Reichen werden reicher, während sich die Lage der Arbeitenden praktisch nicht verbessert. Der Grad der Ausbeutung der Arbeiter*innen wird durch die Verabschiedung neuer gesetzlicher Maßnahmen, wie die Anhebung des Rentenalters und die Erhöhung der zulässigen Überstunden, regelmäßig verschärft. Es wurden rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die die Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung erschweren. Das Streikrecht lässt sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen praktisch nicht ausüben. Im politisch-ideologischen Bereich werden seit einigen Jahren Ideen von offen faschistischen Persönlichkeiten wie dem „Philosophen“ Iwan Iljin oder dem bekennenden Hitler-Verehrer Iwan Schmeljow propagiert. In Leningrad, das die Blockade überstanden, überlebt und gesiegt hat, wurde eine Gedenktafel für den finnischen Diktator Mannerheim angebracht, der die Stadt von Norden her blockiert hatte. Wir beobachten ständige Verbeugungen vor dem Verräter und Verleumder Solschenizyn. Es werden provokative antisowjetische, antileninistische Falschfilme wie „Die Mumie“ in Umlauf gebracht. Der Angriff auf die politischen Rechte geht weiter: Die Durchführung von Massenveranstaltungen wird erschwert, die Gesetzgebung zu politischen Parteien verschärft. Die Behörden, die eine Politik des Antikommunismus betreiben, gehen dabei sehr geschickt und raffiniert vor – um das öffentliche Bewusstsein einzulullen, haben sie Organisationen geschaffen und unterstützen diese, die „sozialistische“ und „kommunistische“ Strömungen imitieren (SR, KPRF und KR).

Orthodoxe kommunistische Parteien und Arbeiterorganisationen sind faktisch aus dem legalen politischen Feld verdrängt worden. Und die dort vertretene KPRF ist schon lange keine kommunistische Partei mehr; sie hat sich in eine loyale sozialdemokratische Organisation verwandelt, deren Führungskräfte mit Stolypin-Medaillen ausgezeichnet werden und den Titel „Held der kapitalistischen Arbeit“ erhalten, was in unseren Parteidokumenten mehrfach belegt ist. Wie Putin ihnen sagte und riet, haben sie sich von ideologischen „Kakerlaken“ (Klassenkampf, Kurs auf die Revolution, Diktatur des Proletariats, Enteignung der Enteigner …) befreit und sind zu einer „linken Opposition europäischen Typs“ geworden.

Wahlen verwandeln sich in ein formales und extrem bürokratisiertes Verfahren, im Grunde genommen in eine Fiktion. Praktisch handelt es sich um ein Spektakel unter der Regie der Machthaber, die nicht nur die Sieger bestimmen, sondern auch diejenigen, die zur Wahl zugelassen werden, und denen die Rolle der Opposition – der linken und der rechten – zugewiesen wird. Es ist für Arbeiter äußerst schwierig, ihre eigenen Abgeordneten durchzusetzen.

Es gibt auch Fälle brutaler politischer Verfolgung; ein eklatantes Beispiel dafür ist der Fall der „Ufimskaja Pjaterka“.

Diese Reihe reaktionärer Erscheinungsformen ließe sich noch sehr lange fortsetzen. Angesichts der offensichtlichsten und verabscheuungswürdigsten Ausprägungen der Reaktion ist es berechtigt, von einer Tendenz zur Faschisierung zu sprechen, insbesondere von der Existenz recht einflussreicher faschistischer Kräfte, die teilweise mit der Regierung verbunden sind.

Unter Faschisierung verstehen wir die Tendenz, dass in der Gesellschaft der Einfluss von Kräften zunimmt, die politisch und wirtschaftlich an der Errichtung einer faschistischen Diktatur auf staatlicher Ebene interessiert sind, Repressionen und Verbote gegenüber der kommunistischen und Arbeiterbewegung fordern sowie Maßnahmen der politischen Führung zur Einschränkung bürgerlich-demokratischer Rechte und Freiheiten verlangen.

Es gibt noch eine weitere, nicht minder beunruhigende Tendenz. In vielerlei Hinsicht ist sie derzeit die gefährlichste. Die Schuld an der heutigen Tragödie und dem Krieg gegen die Ukraine versuchen die Machthaber und Putin persönlich auf Lenin und die Bolschewiki abzuwälzen. Darüber hinaus hat Putin mit Beginn der Militäroperation sogar versprochen, eine „echte Dekommunisierung“ vorzuführen. Gleichzeitig wächst bei einem Teil der russischen politisch-wirtschaftlichen „Eliten“ der Wunsch, sich mit den USA auf einen Frieden mit der Ukraine zu einem ähnlichen Preis und zu für sie akzeptablen Bedingungen zu einigen. Es wird verhandelt, oder, wie Trump es ausdrücken würde, ein Deal wird geschlossen. Im Zuge der Friedensgespräche rückt die Frage der Entnazifizierung des ukrainischen Staates in den Hintergrund. Diese Tendenz führt zu einer direkten Niederlage Russlands im Kampf gegen den ukrainischen Faschismus und schafft die Voraussetzungen für die Errichtung eines liberal-faschistischen Regimes in Russland. Die Analyse der Verhandlungen, die Möglichkeit des Abschlusses eines Waffenstillstands (Friedens), die Formulierung dessen, was als Sieg für die Werktätigen der Russischen Föderation und der Ukraine angesehen werden kann und muss, welche Kompromisse möglich sind usw. treten in den Vordergrund und erfordern ständig unsere Reaktion.

Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch eine andere Reihe von Fakten. In letzter Zeit überrascht es uns nicht mehr, wenn wir sehen, wie hochrangige Beamte Blumen an sowjetischen Denkmälern niederlegen oder Veranstaltungen besuchen, die herausragenden Persönlichkeiten des Sowjetstaates gewidmet sind. In den Medien und auf den Seiten der Schulbücher findet eine teilweise Rehabilitierung der sowjetischen Periode unserer Geschichte statt. Offenbar ist sich das Regime der Notwendigkeit eines Sieges im Sondermilitärkonflikt bewusst und kann sich das Regime nur auf die glänzenden Siegeserfahrungen unserer Väter, Großväter und Urgroßväter stützen, auf den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg, auf das der Bourgeoisie zugefallene und von ihr nicht vollständig zerstörte Industrie- und Verteidigungspotenzial, das in der Sowjetzeit unter einem anderen Gesellschaftssystem – dem Sozialismus – geschaffen wurde. Zur Erfüllung der Aufgaben der Sonderoperationen werden militärische Einheiten aus der sozialistischen DVRK herangezogen.

Diese Reihe von Fakten ist auch deshalb nicht überraschend, weil die derzeitigen Machthaber, die selbst bürgerlich sind, verstehen, dass sie in eine objektive Konfrontation mit dem Führer der modernen kapitalistischen Welt, dem imperialistischen Hegemon USA und dessen Handlangern aus der Europäischen Union, getreten sind.

Die erzwungene Loyalität des bürgerlichen Regimes der Russischen Föderation gegenüber der sowjetischen Periode der Geschichte unseres Landes ruft ein breites öffentliches Echo hervor, die sich sowohl in einer immer weiter verbreiteten Nostalgie nach den sozialistischen Verhältnissen, nach der guten Erinnerung an den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg und anderen Errungenschaften des sowjetischen Volkes als auch in unerfüllbaren Illusionen über die Umerziehung und das Erwachen des Gewissens bei der herrschenden Klasse äußert. Im Rahmen des rechtlichen und politischen Feldes ist den Anhängern des Sozialismus derzeit eine legale Nische zugewiesen, die es ihnen ermöglicht, organisatorische sowie Agitations- und Propagandatätigkeiten auszuüben, ohne massiven Repressionen ausgesetzt zu sein. Gleichzeitig werden jedoch Versuche unternommen, diese Nische einzuschränken und die Möglichkeiten der Linken, Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen, zu begrenzen.

Dabei versuchen die Behörden der Russischen Föderation durch geschickte Manipulationen, ein breites Spektrum gesellschaftlicher Ansichten und Stimmungen anzusprechen, von pro-sowjetischen bis hin zu monarchistischen.

Wir müssen sagen, dass es notwendig ist, alle Fakten in ihrem notwendigen Zusammenhang und in ihrer Entwicklung zu bewerten. Jede Definition enthält ein Element der Relativität, und unter Berücksichtigung sowohl des oben Gesagten als auch vieler anderer Umstände lässt sich versuchen, die gegenwärtige Form der bürgerlichen Diktatur im heutigen russischen Staat als „bürgerliche autoritäre, klassenbeschränkte Demokratie“ zu definieren.

Es ist anzumerken, dass die SVO von Anfang an Probleme im „linken“ Teil des politischen Spektrums unseres Landes aufgezeigt, die liberale Grundlage sowie den bürgerlichen und kleinbürgerlichen Charakter einer Reihe von politischen Persönlichkeiten und Organisationen aufgedeckt hat, darunter auch solche, die sich als Kommunisten bezeichnen.

Insbesondere die sogenannten „Antikriegsaktivisten“ verdrehen die Fakten so, dass die politischen Regime in Russland und der Ukraine nicht nur als reaktionär erscheinen (wie es tatsächlich der Fall ist), sondern als gleichermaßen reaktionär, was die Verantwortung der Parteien gewissermaßen gleichsetzt.

Dieses Ergebnis versuchen sie auf drei Arten zu erreichen.

Der erste Weg besteht darin, den Faschismus in der Ukraine zu leugnen. Angesichts der offensichtlichen Fakten wird dies derzeit immer schwieriger. Tatsächlich lassen der unverhüllte Bandera-Faschismus, der terroristische Charakter des ukrainischen Staates sowie dessen totale antikommunistische und antisowjetische Ausrichtung wenig Raum für eine solche Interpretation.

Die zweite Methode besteht darin, zu behaupten, dass sich derzeit sowohl in Russland als auch in der Ukraine bereits eine faschistische Diktatur etabliert habe. Politische Spekulanten greifen eine Reihe von Fakten aus der Gesamtmasse heraus und ignorieren dabei völlig eine andere Reihe von Fakten sowie deren dialektischen Zusammenhang.

Eine dritte Methode haben Vertreter der KKE (Kommunistische Partei Griechenlands) und ihre Anhänger gefunden, die behaupten, dass im Zeitalter des Imperialismus alle bürgerlichen Länder imperialistisch seien und folglich jeder Krieg von jeder Seite einen reaktionären Charakter trage. Dabei wird die Notwendigkeit des antifaschistischen Kampfes ignoriert, ebenso wie die objektive wirtschaftliche Vorherrschaft und Ausbeutung der meisten Länder der Welt durch eine Handvoll imperialistischer Spitzenpolitiker; Lenins Thesen über die Möglichkeit nationaler Kriege im Imperialismus werden geleugnet, ebenso wie die Errungenschaften der Komintern und der UdSSR im Kampf gegen den Faschismus usw.

Ungeachtet der Phraseologie, die auf den ersten Blick durchaus kommunistisch erscheint, verbindet die Vertreter aller drei Ansätze sowohl untereinander als auch mit Liberalen aller Couleur die Kapitulation vor der Quelle des Faschismus und die versteckte, freiwillige oder unfreiwillige Unterstützung der Interessen der Imperialisten der USA und der NATO.

In Anbetracht des Vorstehenden beschließt das Plenum des ZK der RKAP:

  1. Die in früheren Dokumenten der RKAP dargelegten Einschätzungen der Sondermilitäroperation und der weltpolitischen Lage zu bestätigen. Der bewaffnete Widerstand gegen das heutige ukrainische Regime und die dahinter stehenden Kräfte des westlichen Imperialismus ist ein Krieg gegen den „lebendigen“ Faschismus. Die Verhinderung einer militärischen Niederlage Russlands im Sondermilitärischen Einsatz, wie sie vom westlichen imperialistischen Block geplant wird, entspricht den grundlegenden Interessen der Arbeiterklasse Russlands, der Ukraine und der ganzen Welt.

  2. Den theoretischen Kampf um die zentrale Frage der Gegenwart, die Haltung zum Krieg, in der heutigen linken Bewegung fortsetzen. Sowohl die Versuche, allen Seiten die gleiche Verantwortung zuzuschreiben, als auch die Bestrebungen der „Antikriegsaktivisten“, den defensiven Charakter der Sonderoperationen zu verzerren und den fortschrittlichen Charakter der erklärten Ziele der Sonderoperationen in der heutigen Phase herabzusetzen, entlarven. Den klassencharakteristischen Charakter der Position der „Antikriegsaktivisten“ aufdecken und ihre Verwandtschaft mit den Liberalen in ihrem gemeinsamen Spiel zugunsten der Faschisten hervorheben.

  3. Die Politik der russischen Regierung weiter entlarven und dabei den Schwerpunkt auf die anhaltenden reaktionären Erscheinungsformen in allen Bereichen legen: politisch, wirtschaftlich, ideologisch, kulturell usw., sowie auf die Kontinuität dieser Politik im Vergleich zur Politik der Gorbatschow-, Jelzin- und frühen Putin-Ära. Die klassenmäßige Unhaltbarkeit der These vom Schutz des sogenannten „Russischen Raums“ durch die Behörden aufzeigen. Von den Behörden der Russischen Föderation nicht so sehr Verhandlungen mit der Ukraine und den USA „über die Territorialfrage“ fordern, sondern vielmehr die entschlossene Zerschlagung des faschistischen Regimes in der Ukraine unter strafrechtlicher Verfolgung der Hauptverantwortlichen und Ausführenden.

  4. Die Entwicklungstendenzen der politischen Lage in der Russischen Föderation und in der Welt, die sich unter den heutigen Bedingungen rasch ändern kann, kontinuierlich zu verfolgen. Eine Linie zu verfolgen, die darauf abzielt, die Dinge beim Namen zu nennen, vor allem bei der Bewertung der Handlungen des US-Imperialismus, der wahren Quellen der Ausbreitung des Faschismus in der Welt und der Faschisierung politischer Regime, einschließlich in der Russischen Föderation.

  5. Ständig betonen, dass jede, selbst die konsequenteste bürgerliche Demokratie, nur eine Form der Herrschaft der Bourgeoisie ist, die immer gegen die Arbeiter und alle Werktätigen gerichtet ist. Dabei trägt in der Ära des Imperialismus, in der wir leben, jede bürgerliche Demokratie den Keim des Faschismus in sich. Eine Impfung gegen den Faschismus gibt es nicht und kann es auch nicht geben, wie unter anderem die Geschichte der Ukraine, der baltischen Republiken und der osteuropäischen Länder gezeigt hat. Das gilt also auch für Russland, zumal die herrschende Klasse den brennenden Wunsch hat, sich als gleichberechtigter Teil der „Elite“ der Imperialisten einzureihen.

Deshalb muss man ständige Wachsamkeit an den Tag legen, den Keimen des Faschismus kein Aufkeimen gestatten und diese Triebe mit der Wurzel ausreißen. Den Massen unermüdlich klarzumachen, dass der Faschismus endgültig nur durch die Beseitigung des Kapitalismus beseitigt werden kann, auf dem Weg der revolutionären Umwandlung der Gesellschaft in eine kommunistische.

  1. Unter den gegenwärtigen Bedingungen muss unermüdlich klargemacht werden, dass es für die Kommunisten notwendiger denn je ist, konsequent und beharrlich an der Politisierung der Arbeiterklasse zu arbeiten, an der Neubelebung und Festigung des Drangs nach Organisation im Proletariat, an der Entstehung eines proletarischen Klassenbewusstseins in breiten Schichten der Werktätigen. Es darf nicht zugelassen werden, dass man auf kleinbürgerliche Positionen des Hurra-Patriotismus abrutscht, ebenso wenig wie Aufrufe, vorübergehend Klassenunterschiede beiseite zu lassen und sich im Interesse der nationalen Interessen und der Sicherheit um die amtierende Macht zu scharen. Man muss es verstehen, die zur Schau gestellte Loyalität der bürgerlichen Machthaber der Russischen Föderation gegenüber der UdSSR, der sowjetischen Geschichte und Kultur so zu nutzen, dass jede Äußerung von Antisowjetismus und Verleumdung des Sozialismus seitens staatlicher und bürgerlicher Kräfte, seitens Personen aus der Regierung oder dem Kulturbereich eine angemessene Zurückweisung erfährt, in der Gesellschaft auf entschiedene Ablehnung und aktiven Widerstand stößt.

All dies ist Teil des Kampfes um die Erlangung des Klassenbewusstseins durch das arbeitende Volk. Die Arbeiterklasse muss zu einem politischen Subjekt werden, das fest auf den Weg zum Sozialismus ausgerichtet ist, und alle gesunden kommunistischen Parteien und Organisationen müssen ihre Kräfte bündeln. Nur so kann allen bestehenden reaktionären Tendenzen ein vernichtender Schlag versetzt werden.

Wir werden auf dem eingeschlagenen Weg nicht wanken!

Moskau,

22. März 2026

Quelle: Website der RKRP

 


 

 

О характере буржуазного строя современной РФ, его интерпретациях и некоторых актуальных задачах идеологической борьбы коммунистов

Постановление Пленума ЦК РКРП

Пятый год идёт война Российской Федерации против украинского фашизма и его западных кураторов. При этом мы не забываем, что героический народ Донбасса сражается с фашистами уже 13-й год. Не забудем мы и то, что российская власть все восемь лет, предшествовавшие СВО, оказывала народным республикам Донбасса лишь очень дозированную помощь, всячески удерживая их в составе бандеровской Украины, отказывалась признавать их независимость, заключала так называемые Минские соглашения и активно торговала с киевским режимом, поставляя ему, в том числе, и стратегические товары.

Анализируя ход событий, мы отмечаем, что РКРП уже неоднократно давала в своих документах верную оценку тенденциям в развитии ситуации и характеру СВО. Подчеркивалось, что борьба России в СВО соответствует коренным интересам рабочего класса и России, и Украины, и всего мира. Одновременно подчёркивался буржуазный характер российского режима и неизбежные при буржуазном строе реакционные тенденции в экономике, политике, культуре и других сферах общественной жизни. Следует подчеркнуть, что РФ позиционирует себя как наследник, правопреемник и чуть ли не продолжатель дела СССР. Это на международной арене сильнейшим образом деформирует восприятие сегодняшней политики РФ. Зачастую внушает неоправданные надежды, либо  дискредитирует СССР.

Для определения стратегии и тактики политической борьбы необходима правильная оценка характера политического режима в РФ. Прежде всего, мы должны всегда помнить, что буржуазный класс России (конечно, как и переродившаяся горбачевская КПСС) несет особую ответственность за свержение социализма и распад социалистического лагеря. Сегодняшние практические действия российской буржуазии продолжают политику антикоммунизма и антисоветизма, закрепляя успех буржуазии, опошляя и извращая историю и достижения СССР. Эту оценку нужно проводить непрерывно, чтобы не упустить новых тенденций, которые постоянно проявляются в различных сферах деятельности. Здесь особенно важно указать на реакционные проявления. И тут в первую очередь важно отметить, что растёт классовое расслоение: богатые богатеют, а положение трудящихся практически не улучшается. Степень эксплуатации рабочих периодически усиливают через принятие новых законодательных мер, таких, как повышение пенсионного возраста и увеличение количества допустимых часов сверхурочной работы. Созданы правовые условия, затрудняющие развитие профсоюзного движения. Право на забастовку практически невозможно реализовать, оставаясь в правовом поле. В политико-идеологической сфере на протяжении последних лет идёт продвижение идей откровенно профашистских деятелей типа «философа» Ивана Ильина, или открытого поклонника Гитлера Ивана Шмелёва. В пережившем блокаду, но выжившем и победившем Ленинграде устанавливали мемориальную доску финскому диктатору Маннергейму, блокировавшему город с севера. Наблюдаем постоянные реверансы в сторону предателя-клеветника Солженицына. Запускаются провокационные антисоветские, антиленинские фильмы-фальшивки, вроде «Мумии». Продолжается наступление на политические права: затрудняется проведение массовых мероприятий, ужесточается законодательство о политических партиях. Власти, проводя политику антикоммунизма, действуют весьма грамотно и изощренно - для усыпления общественного сознания они создали и поддерживают имитирующие «социалистическое» и «коммунистическое» направления организации (СР, КПРФ и КР).

Ортодоксальные коммунистические партии и рабочие организации фактически вытеснены из легального политического поля. А присутствующая там КПРФ давно уже не коммунистическая партия; она превратилась в лояльную социал-демократическую организацию, руководители которой награждаются медалями Столыпина и получают звания Героев капиталистического труда, что в наших партийных документах многократно доказано. Как говорил и советовал им Путин, они избавились от идеологических «тараканов» (классовая борьба, курс на революцию, диктатура пролетариата, экспроприация экспроприаторов …) и стали «левой оппозицией европейского типа».

Выборы превращаются в формальную и крайне забюрократизированную процедуру, а по сути, - в фикцию. Практически это спектакль при режиссуре власти, которая определяет не только победителей, но и тех, кого допустить к выборам, кому поручить роль оппозиции, левой и правой. Продвинуть своих депутатов рабочим крайне сложно.

Есть и факты жестоких политических преследований, ярким примером может служить дело «Уфимской Пятёрки».

Этот ряд реакционных проявлений можно продолжать очень долго. Наблюдая наиболее откровенные и одиозные проявления реакции, правомерно говорить о наличии тенденции к фашизации, особенно о существовании достаточно влиятельных фашистских сил, частично аффилированных с властью.

Под фашизацией мы понимаем тенденцию нарастания в обществе влияния сил, политически и экономически заинтересованных в установлении в стране фашистской диктатуры на государственном уровне, требующих репрессий и запретов по отношению к коммунистическому и рабочему движению, а также действия политического руководства по ограничению буржуазно-демократических прав и свобод.

Есть и другая, не менее настораживающая тенденция. Во многом она является сейчас наиболее  опасной. Вину за сегодняшнюю трагедию и войну с Украиной власти и лично Путин пытаются свалить на Ленина и большевиков. Более того, с началом СВО Путин ещё и пообещал показать «настоящую декоммунизацию». При этом нарастает желание у части российских политико-экономических «элит» договориться с США о мире с Украиной по сходной цене и на приемлемых для них условиях. Идет торг, или, по выражению Трампа, заключается сделка. Под разговоры о мире вопрос о денацификации Украинского государства уходит на второй план. Эта тенденция ведёт к прямому поражению России в противостоянии с украинским фашизмом, создаёт условия для установления в России либерал-фашистского режима. Анализ торгов, возможности заключения какого-то перемирия (мира), формулирование того, что можно и нужно считать победой для трудящихся РФ и Украины, какие компромиссы возможны и т.п. встают в практическую плоскость и требуют нашей реакции постоянно.

Но одновременно проявляется и другой ряд фактов. В последнее время уже не вызывает удивления, когда видим, как чиновники высокого ранга возлагают цветы к советским памятникам или посещают мероприятия, посвящённые выдающимся деятелям советского государства. Происходит частичная реабилитация советского периода нашей истории в СМИ и на страницах учебников. По всей видимости, сознавая необходимость победы в СВО, режим не может не опираться на блестящий победоносный опыт наших отцов, дедов и прадедов, на победу в Великой Отечественной войне, на доставшийся буржуазии и не до конца ею разрушенный промышленный и оборонный потенциал, созданный в советское время, при другом общественном строе – социализме. К выполнению задач СВО привлекаются военные подразделения из социалистической КНДР.

Этот ряд фактов неудивителен также и потому, что, будучи сами буржуазными, нынешние власти понимают, что они вступили в объективное противостояние с лидером современного капиталистического мира, империалистом-гегемоном США и их подручными из Евросоюза.

Вынужденная лояльность буржуазного режима РФ к советскому периоду истории нашей страны вызывает широкий общественный резонанс, выражающийся как во всё более распространяющейся ностальгии по социалистическим отношениям, по светлой памяти о Победе в Великой Отечественной войне и других свершениях советского народа, так и в несбыточных иллюзиях о перевоспитании и пробуждении совести у правящего класса. В рамках правового и политического поля сторонникам социализма в настоящее время отведена легальная ниша, позволяющая осуществлять организационную и агитационно-пропагандистскую работу, не подвергаясь массовым репрессиям. Однако одновременно делаются попытки урезать эту нишу, ограничить возможности левых в их влиянии на общество.

При этом, ловко манипулируя, власти РФ пытаются заигрывать с широким спектром общественных взглядов и настроений, от просоветских до монархических.

Мы должны сказать, что необходимо оценивать все факты в их необходимой связи и в развитии. Любое определение содержит в себе элемент относительности, и можно, учитывая как изложенное выше, так и многие другие обстоятельства, попытаться определить нынешнюю форму буржуазной диктатуры в современном российском государстве как «буржуазная авторитарная классово ограниченная демократия».

Необходимо отметить, что с самого своего начала СВО высветила проблемы в «левой» части политического спектра нашей страны, вскрыла либеральную подкладку, буржуазный и мелкобуржуазный характер ряда политических деятелей и организаций, в том числе называющих себя коммунистами.

В частности, так называемые «нетвойнисты» подгоняют факты так, чтобы политические режимы в России и на Украине выглядели не только реакционными (как оно есть на самом деле), но и одинаково реакционными, что как бы уравнивает ответственность сторон.

Такого результата пытаются достичь тремя способами.

Первый способ состоит в том, чтобы отрицать фашизм на Украине. Сейчас под давлением очевидных фактов делать это становится всё труднее. В самом деле, откровенная бандеровщина, террористический характер украинского государства, его тотальная антикоммунистическая и антисоветская направленность оставляют для подобной трактовки мало простора.

Второй способ состоит в том, чтобы утверждать, что сейчас и в России, как на Украине, тоже уже установилась фашистская диктатура. Политические спекулянты выхватывают один ряд фактов из общей массы, при этом полностью игнорируя другой их ряд и их диалектическую взаимосвязь.

Третий способ нашли представители КПГ (компартии Греции) и их последователи, утверждающие, что в эпоху империализма все буржуазные страны являются империалистическими, а, следовательно, и любая война носит реакционный характер с любой стороны. При этом игнорируется необходимость антифашистской борьбы, объективное экономическое господство и грабеж большинства стран мира горсткой империалистической верхушки, ленинские положения о возможности национальных войн при империализме, отрицаются наработки Коминтерна и СССР в части борьбы с фашизмом, и др.

Несмотря на фразеологию, которая на первый взгляд выглядит вполне коммунистической, представителей всех трёх подходов роднит как между собой, так и с либералами всех мастей, капитулянтство перед источником фашизма и скрытая, вольная или невольная, поддержка интересов империалистов США и НАТО.

В связи с вышеизложенным, Пленум ЦК РКРП постановляет:

  1. Подтвердить оценки СВО и ситуации в мире, данные в предыдущих документах РКРП. Вооружённое противостояние современному украинскому режиму и стоящим за ним силам западного империализма – это война с «живым» фашизмом. Недопущение военного поражения России в СВО, как планирует западный блок империалистов, соответствует коренным интересам рабочего класса России, Украины и всего мира.

  2. Продолжить теоретическую борьбу по основному вопросу современности, отношение к войне, в современном левом движении. Разоблачать как попытки возложить равную ответственность на все стороны, так и стремления «нетвойнистов» извратить защитный характер СВО, умалить прогрессивный характер провозглашённых целей СВО на современном этапе. Вскрывать классовый характер позиции «нетвойнистов», подчёркивать их родство с либералами в их совместной игре на руку фашистам.

  3. Продолжить разоблачение политики властей РФ, делая акцент на продолжающихся реакционных проявлениях на всех направлениях: политическом, экономическом, идеологическом, культурном и др., а также на преемственности этой политики по отношению к политике горбачёвской, ельцинской и раннепутинской эпохи. Показывать классовую несостоятельность тезиса о защите властями так называемого «Русского мира». Требовать от властей РФ не столько переговоров с Украиной и США «по территориальному вопросу», сколько решительного уничтожения на Украине фашистского режима с привлечением к ответственности главных руководителей и исполнителей.

  4. Непрерывно отслеживать тенденции развития политической ситуации в РФ и в мире, которая в современных условиях может быстро меняться. Проводить линию на то, чтобы называть вещи своими именами, прежде всего, при оценке действий империализма США, истинных источников  распространения фашизма в мире и фашизации политических режимов, в том числе в РФ.

  5. Постоянно подчёркивать, что любая, даже самая последовательная буржуазная демократия, это лишь форма господства буржуазии, которая всегда направлена против рабочих и всех трудящихся. При этом в эпоху империализма, в которой мы живём, любая буржуазная демократия несёт в себе семена фашизма. Прививок от фашизма, как заявляют некоторые патриоты, нет и быть не может, что показала, в том числе, история Украины, республик Прибалтики и стран Восточной Европы.  Так что и для России это актуально, тем более, что есть горячее желание правящего класса влиться в «элиту» империалистов на равных.

Поэтому нужно проявлять постоянную бдительность, не давать прорастать семенам фашизма, вырывать эти ростки с корнем. Неустанно разъяснять массам, что окончательно ликвидировать фашизм можно только ликвидировав капитализм, на пути революционного превращения общества в коммунистическое.

  1. В текущих условиях неустанно разъяснять, что коммунистам необходимо как никогда последовательно и упорно работать на политизацию рабочего класса, на новое зарождение и закрепление в пролетариате тяги к организованности, на появление классовой пролетарской сознательности в широких слоях трудящихся. Нельзя допускать скатывания на мелкобуржуазные позиции ура-патриотизма, а также призывы на время отбросить классовые расхождения и ради национальных интересов и безопасности сплотиться вокруг действующей власти. Нужно суметь воспользоваться показной лояльностью буржуазных властей РФ к СССР, к советской истории и культуре таким образом, чтобы любое проявление антисоветчины и клеветы на социализм со стороны любых государственных и буржуазных сил, любых персон от власти или сферы культуры получало достойный отпор, вызывало в обществе стойкое отторжение и активное сопротивление.

Всё это – часть борьбы за обретение трудовым народом классовой сознательности. Рабочий класс должен стать субъектом политики, твёрдо настроенным на движение к социализму, а всем здоровым коммунистическим партиям и организациям необходимо объединить свои усилия. Только это может нанести сокрушительный удар по всем имеющимся реакционным тенденциям.

Не дрогнем на избранном пути!

Москва,
22 марта 2026 года

Источник: сайт РКРП